Villa Nölle Berlin Grunewald

von Feb 1, 2020Real Estate4 Kommentare

Video der Villa Nölle

Die Villa wurde in den Jahren April 1901 – Mai 1902, von den Architekten Solf und Wichards als Wohnhaus für den Fabrikbesitzer Ernst Nölle errichtet. Gemessen an den aufwändigen Arbeiten im Ausseren und Inneren, ist das eine beachtlich kurze Bauzeit. Sie zählt zu den prächtigsten Villen im gesamten Grunewald.

Bilder der Villa Nölle

Gelegen am künstlich angelegten Dianasee erstreckte sich das 9000 qm große Grundstück bis zum Hasensprung, einem Weg mit einer kleinen Brücke, welche die Verbindung zum Königsee überspannt. Zusätzlich zur Villa befanden sich noch ein im Schweizerhausstil gestaltetes Maschinenhaus sowie eine Bootshalle auf dem Anwesen in Bestlage. Maschinenhaus, welches die Energieversorgung sicherstellte und die Bootshalle, bestehen auch heute noch und sind noch gut erhalten.

Im Jahre 1920 wurde die Villa von den Erben verkauft. Zukünftig fanden noch weitere Besitzerwechsel statt. Denn offensichtlich ist es äusserst kostspielig, ein solches Anwesen als Einfamilienhaus zu betreiben. Das erkannte sich auch der neue Besitzer Direktor Reibholz und entschied sich deshalb zum Einbau von 6 Wohnungen, welche die Nutzung als Mehrfamilienhaus, ökonomisch tragfähig gestalten sollte. Bereits 1938, zwei Jahre später kaufte Regierungspräsident Kurt Schöner das Anwesen und baute es erneut um. Leider verkaufte er auch 6000 qm des Grundstücks, was den gesamten Flair durch den traumhaft gestalteten Garten, negativ beeinträchtigt. Auf den verkauften 6000 qm erfolgte bis heute eine dichte Bebauung mit Wohnhäusern bürgerlicher Güte.

Beteiligte Gewerke

  • Maurermeister Held und Franke
  • Hofsteinmetzmeister C. Schilling
  • Tischlermeister G. u. H. Schütze
  • Ingenieur J. C. L. Seelmeyer
  • Kunstglaser Jos. Scherer

Fakten zur Villa Nölle

  • Erstbesitzer: Fabrikant Franz Pietschmann seit 1.07.1896
  • Erwerb des Grundstückes: Ernst Nölle am 14.09.1899
  • Baujahr: 1901 – 1902
  • Bauherr: Ernst Noelle
  • Architekten: Hermann Solf und Franz Wichards
  • Adresse: Winkler Strasse 10 Berlin Grunewald
  • 1. Verkauf der Villa Nölle: 1920 durch die Erben
  • 2. Verkauf der Villa Nölle: 1936 erwarb Direktor Reibeholz die Villa Noelle
  • Jagtvilla: 1913 ließ Ernstfälle in Bissigen die Jagtvilla Iserhatsche erbauen
  • 3. Verkauf der Villa Hölle: 1938 kaufte Regierungspräsident Kurt Schöner das Anwesen
  • 1945 bis 1954 übernahm die Britische Besatzungsmacht die Villa Nölle
  • 1972 Malermeister kaufte Uwe Schulz- Ebschbach die Villa
  • Fassade: Im Stil der deutschen Renaissance
  • Gartengestaltung: Gartenbaukünstler Otto Müller.
  • Energieversorgung durch: Im schweizerhausstil gebautes Maschinenhaus
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